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Biografie
Hiner Saleem wurde 1964 in Kurdistan, im Norden des Iraks, geboren. Mit 17 Jahren flüchtete er über Syrien nach Italien, wo er weiter die Schule besucht und in Mailand Politologie studiert. Heute lebt er als Filmemacher, Maler und Autor in Paris. Im April 2004 erschien sein bereits in mehrere Sprachen übersetztes Buch „Das Gewehr meines Vaters – eine Kindheit in Kurdistan“ (Piper Verlag).
Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele in Cannes wurde Hiner Saleem mit dem angesehenen Titel "Chevalier des Arts et des Lettres" durch den französischen Kultusminister ausgezeichnet.
Sein vierter Film „Vodka Lemon“ gewann auf dem Festival von Venedig 2003 den San Marco Preis für den besten Film. 2004 wurde er für „Vodka Lemon“ mit dem One Future Preis der Interfilm-Akademie ausgezeichnet.
Filmografie
2005
KILOMETRE ZERO, Frankreich-Kurdistan
Wettbewerbsbeitrag, Cannes 2005
2003
VODKA LEMON, Frankreich, Italien, Schweiz, Armenien
San Marco Preis für den Besten Film Venedig 2003
Offizielle Auswahl, Toronto 2003
2001
ABSOLITUDE, Frankreich
1999
PASSEURS DE REVES (Beyond Our Dreams), Frankreich, Armenien
1997
VIVE LA MARIÈE…ET LA LIBERATION DU KURDISTAN (Long Live The Bridge…And The Liberation Of Kurdistan), Frankreich, Kurdistan
Bestes Drehbuch, Internationales Filmfestival Angers
Bester Europäischer Film, Viareggio Film Festival
International Critics Grand Prize
Publikumspreis, Mannheim-Heidelberg Filmfestival
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